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Miran Gomboc mit seinen beiden Söhnen hinter dem Tresen in Lenart, in der Hand eine frisch gebackene Pizza und die Auszeichnung „Naj pizza 2026“

Hinter jeder Pizzasteht eine Familie.

Miran Gomboc hat zu Hause angefangen, aus Neugier. Heute steht er mit seinen beiden Söhnen am Ofen, in Radenci und in Lenart.

Miran Gomboc mit seinen beiden Söhnen neben dem Pizzaofen

Die Familie

Vater und zwei Söhne, ein Ofen

Hinter Pizza na i steht keine Kette und kein Investor, sondern eine Familie: Miran Gomboc und seine beiden Söhne. Sie stehen selbst am Ofen, in Radenci wie in Lenart, und kennen jeden Handgriff, weil sie ihn sich selbst beigebracht haben.

Die Aufteilung hat sich von allein ergeben. Miran hütet den Teig. Seine Söhne experimentieren, denn sie wissen besser, worauf jüngere Gäste Lust haben. Von ihnen kommen die Sorten, die man hier nicht erwartet: Pizza mit gezupftem Schweinefleisch und hausgemachter Whiskey-Sauce, Pizza mit Hähnchen und Curry, Pizza mit Mortadella und Tartufata.

Gleichzeitig bleiben die Klassiker auf der Karte. Beides nebeneinander, das ist die Karte, die zu dieser Familie passt.

Miran Gomboc bei der Arbeit hinter dem Tresen

Der Anfang

Ein Urlaub am Meer, und plötzlich war alles anders

Angefangen hat das alles nicht in einer Profiküche, sondern zu Hause. Pizza hat Miran schon gebacken, als noch niemand daran dachte, davon zu leben. Der eine Moment, der alles gedreht hat, kam 2018 im Urlaub am Meer: die erste echte neapolitanische Pizza.

„Als ich sie probiert habe, dachte ich mir: Das ist etwas völlig anderes“, erzählt er. „Der Teig hat mir wahnsinnig gut gefallen.“

Zurück zu Hause hat er angefangen zu recherchieren. Welche Technik, welche Zeit, welches Mehl? Ein Jahr später kam der eigene Ofen und mit ihm die ersten Pizzen für Familie und Freunde. Die Rückmeldungen waren so gut, dass irgendwann die Frage im Raum stand, ob daraus mehr werden könnte.

Der mobile Pizzastand von Pizza na i bei einer Veranstaltung im Freien

Die Wende

Zehn Pizzen am ersten Tag

Dann kam die Corona-Zeit. Miran und seine Frau arbeiteten beide im Kindergarten und standen drei Monate ohne Arbeit da. Den Anstoß gab sie: „Probier es, du hast nichts zu verlieren.“

Also hat er es probiert. Am ersten Tag wurden es zehn Pizzen. Gebacken wurde zu Hause, bestellt wurde per Telefon, und die ganze Familie half beim Organisieren.

Auch als die Maßnahmen wieder gelockert waren, ging er weiter in seinen Job: vormittags zur Arbeit, abends an den Ofen. Nach rund einem halben Jahr hat er gekündigt und sich ganz auf die Pizza gestürzt.

Zuerst entstand das Lokal in Radenci. Sechs Jahre später kam die Pizzeria in Lenart dazu.

Hand formt einen Teigballen auf der bemehlten Arbeitsplatte

„Der Teig ist das Herz jeder Pizza“

Miran Gomboc

Die meisten schauen auf den Belag. Für Miran entscheidet sich alles eine Stufe früher, und genau dafür werden sie von ihren Gästen am häufigsten gelobt.

48 Stunden Zeit, dann 90 Sekunden bei rund 420 °C. Bei den Zutaten wird nicht gespart: „Wenn du eine gute Pizza willst, darfst du bei den Zutaten nicht sparen.“

Ausgezeichnet, empfohlen und gut bewertet

Hand hält ein Stück Pizza mit Schinken und Mais

Pizza isst man mit den Händen.

Deshalb gibt es bei uns kein Besteck für die Pizza. In Neapel wird das Stück gefaltet und in die Hand genommen. So schmeckt sie am besten, und ehrlich gesagt macht es so auch am meisten Freude.

  • Öffnungszeiten

    Lenart

    Mehr über Lenart

    Gemütliches Restaurant mit Sitzplätzen drinnen, offener Schauküche und kleiner Kinderecke.

    Öffnungszeiten Lenart
    Di–Do11:00–20:00
    Fr–Sa11:00–21:00
    So12:00–18:00
    Mogeschlossen
    Adresse
    Ob Poleni 35, 2230 Lenart
  • Öffnungszeiten

    Radenci

    Mehr über Radenci

    Dein Take-away-Spot an der Bushaltestelle in Radenci mit Outdoor-Sitzplätzen bei schönem Wetter.

    Öffnungszeiten Radenci
    Mi–Do15:00–20:00
    Fr–Sa12:00–21:00
    So, Mo und Digeschlossen
    Adresse
    Radgonska cesta 25, 9252 Radenci